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Dieses Thema hat 4 Antworten
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kurt2821 Offline



Beiträge: 24

26.10.2015 00:46
Abgrenzung zur FPÖ (aktuelle Flüchtlingsthematik) antworten

Wie angekündigt ein kurzes Statement zur Linie der FPÖ.
Ohne als bestimmt Andersdenkender zur Linie der FPÖ diesen hier einen guten Rat geben zu wollen halte ich fest:
Wie die Wahlerfolge der letzten Jahre unbestreitbar zeigen spricht die FPÖ doch ein enormes Potential an Wählern an.
Sie schaffen es aber dennoch nicht (regionale und landesparteiliche Beteiligungen ausgenommen) auf bundespolitischer Ebene ihre Erfolge auch mit einer Regierungsbeteiligung umzusetzen.
Das liegt meiner Meinung nach daran, dass sie sich selbst nicht gegenüber ihrer "braunen Mitstreiter" konsequent abgrenzen.
Die andauernde Präsenz in den Medien in Bezug auf "schlagende Burschenschaften", Nazi-Parolen und Gesten, etc. lädt doch dem Einen oder Anderen zum Überdenken sie zu einer staatstragenden Partei zu machen ein.

Manche Strategien wie z.B. in der jetzt so aktuellen Flüchtlingsthematik haben ja zum Teil auch Hand und Fuss.
Sie dreschen halt fälschlicherweise nur auf die Falschen ein -> Generalverdacht "Ausländer" -> kriminell und verursachen dem Steuerzahler hohe Kosten, stehlen "Einheimischen" die Arbeitsplätze, etc.
Dabei ist das meiste meines Erachtens nach ein Problem des Gesetzgebers.
Indem ja nicht die "Ausländer" die Gesetze machen, die diese gefühlt sozialschmarotzerisch ausnutzen und ein bestimmtes Maß an verträglicher Integration damit die in Österreich lebende Bevölkerung nicht in die Minderheit gerät.
Dass wir selbst Herr im eigenen Land bleiben ist wohl ein verständlicher Wunsch aller Österreicher wie das die FPÖ sooft proklamiert, wenn wir auch noch so bemüht sind anderen Nationalitäten im Kriegs-/Kriesenfall zu helfen.
Aber was meiner Meinung nach hier auch wesentlich ist und die FPÖ zum Teil nicht beherzigt ist, dass man das trotzdem mit klaren Argumenten und nicht mit Hetzparolen ans Volk heranträgt.
Ich bin sicher kein Philosoph, aber mich stört am meisten WIE die FPÖ an ein Problem herangeht und nicht dass ein Problem aufgezeigt wird welches bestimmt heftige Emmotionen auslöst.
... und solange die EU nur "nationalstaatlich" reagiert kann es da sowieso keine vernünftige Lösung geben und dies u.a. der FPÖ weiter Wähler zutragen.
Das ist sicher eine Schande für ein geeintes Europa - und nicht ob ein Land (tw. gemäß geltender EU-Verträge) seine Grenzen schließt oder öffnet, Flüchtlinge durchwinkt oder für eine gewisse Quote bereit ist.
Ich denke das Flüchtlingsproblem ist wirklich eine echte Belastungsprobe für ein friedliches Miteinander-Europa!

Thomas Heinold Offline




Beiträge: 68

27.10.2015 09:05
#2 RE: Abgrenzung zur FPÖ (aktuelle Flüchtlingsthematik) antworten

Das oben Gesagte kann ich nur unterstützen, und möchte noch einen weiteren Aspekt einbringen.

Viele Österreichereinnen und Österreicher fühlen sich von den Flüchtlingen/Zureisenden/Zuziehenden in ihrer Identität bedroht. Das äußert sich häufig in der befürchteten Verdrängung quasi "österreichischer" Werte durch den Islam. Diese Angst vor dem Verlust religöser Eigenständigkeit ist jedoch vielfach nur vorgeschoben.

Die allgemein europäische und damit auch österreichische Wertekultur gründet sich im Wesentlichen auf der christlichen, so stand über Jahrhunderte das "Abendland" dem "Morgenland" gegenüber. Doch wie viele sind sich dieser christlichen Grundlage noch bewusst? Und wie viele praktizieren diese und bekennen sich damit auch öffentlich dazu? Es ist ein verschwindernder Anteil (in Lanzenkirchen, schätze ich mal, maximal 10%). Gerade die, die am meisten gegen andersgläubige Zuzügler schimpfen, sind nie in der Kirche zu finden. Zugleich unterhöhlen wir uns selbst: Vorschläge zur Entfernung von Kruzifixen aus Klassenzimmern, Beschwerden über Kirchenglocken oder geschändete Friedhöfe zeigen, dass es mit der eigenen abendländischen Wertebasis oft nicht allzuweit her ist.

Ich sage nicht, dass man praktizierender Christ sein muss, um gute Lösungen in der Flüchtlingsfrage zu erarbeiten (wiewohl es in Umsetzung der Nächstenliebe sicher hilft). Aber ohne diese Voraussetzung sollte man auf religiöse Argumentation verzichten.

Neutral ( Gast )
Beiträge:

27.10.2015 09:34
#3 RE: Abgrenzung zur FPÖ (aktuelle Flüchtlingsthematik) antworten

Sehr geehrte Herren !

Ihr hier geschriebener Text ist aus neutral gesehener Position irgendwie nicht verständlich !

Sie sagen die FPÖ betreibt Hetze und Hetzen andererseits gegen die FPÖ !?

Hmm...!?

Dann erklären Sie die EU ist schuld dass alle Parteien an Stimmen verlieren !?

Glauben sie wirklich das die FPÖ, nur durch so wie sie beide es behaupten durch Hetze an Stimmen zulegt ?

Und warum Hetze ? Nur weil Fakten auf den Tisch gelegt werden und nicht so wie von z.B.: rot schwarz unter den Tisch gekehrt wird ? (Auf die allgemeine Politik bezogen)

Und zum Glauben.....ich muss mich weder in der Kirche blicken lassen noch sonst wo um meinen Glauben zu haben ! Beim glauben geht es nicht darum wie oft und wann ich die Kirche besuche !

Aber das sollten sie eigentlich selbst wissen und nicht als Begründung hier aufzählen !

Eigentlich ist es fast unnötig hier zu schreiben da dieses Forum eigentlich tot ist oder ? Bis auf 4-5 Personen schreiben hier eh nicht mehr !

Aber das wollte ich sie wissen lassen !

kurt2821 Offline



Beiträge: 24

27.10.2015 13:43
#4 RE: Abgrenzung zur FPÖ (aktuelle Flüchtlingsthematik) antworten

Ich möchte hier einmal die Kirche und den Glauben aussen weg lassen und mich mit meinem Kommentar der weltlichen Seite des Problems widmen.
Liest man heute die Schlagzeilen (ORF)

http://orf.at/stories/2306208/2306212/

so muss man sich schon wohl oder übel fragen "Wozu EU???"
Da sagt doch der Juncker allen Ernstes: "... die Balkanländer sollen sich zusammen setzen und die Flüchtlingsthematik bilateral anpacken!" (Zitat nicht wörtlich)
Die Typen in der EU regeln wirklich jeden Sch.... und schädigen Europa mehr als sie nutzen während so brennend massive Themen wie eine gemeinsame Flüchtlingspolitik als nationalstaatliche Nebensächlichkeit abgetan werden die sich eben jedes Land selbst regeln soll.
Da halt' ich's mit Nestroy: "Die Welt steht auf kan Fall mehr lang, lang, lang...."

Also kein Wunder, dass die Politikverdrossenheit laufend steigt und die Zustimmung zur EU laufend sinkt!

kurt2821 Offline



Beiträge: 24

27.10.2015 13:48
#5 RE: Abgrenzung zur FPÖ (aktuelle Flüchtlingsthematik) antworten

@ Neutral:
Wie man aber seit ein paar Tagen sieht scheint das Forum nur scheintot gewesen zu sein.
Die Wiederbelebungsversuche dürften doch helfen und so manche Diskussion wieder in die Gänge kommen.
Bitte nicht aufgeben und auch weiterhin fleißig posten - Danke

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