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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 414 mal aufgerufen
 Online Diskussion
Lektor: ( Gast )
Beiträge:

16.02.2012 09:11
Ennergiesparren antworten

Fällt da was auf im letzten Artikel: "Einmal mehr positioniert sich Niederösterreich als Vorreiter in Sachen Energie und Umwelt. Mit der Schaffung der Energie- und Umweltagentur gibt es nun erstmals eine zentrale Anlaufstelle, die das Know-How mehrerer Experten-Organisationen und Initiativen vereint. „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 rund 50 Prozent der Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und bereits bis 2015 fast 100 Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie zu ziehen“, berichtet Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf."

Auch wenn man (was ich fast annehme), den Artikel nicht selbst schreibt, sondern wahrscheinlich nur kopiert, sollte man die Sinnhaftigkeit der Infos checken.
Jedenfalls gratuliere ich, wenn NÖ bis 2015 fast den ganzen Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren kann. In Lanzenkirchen können wir gleich anfangen: Wiederinbetriebnahme der Mühlbachkraftwerke, Kraft-Wärmekopplung für Gemeinde, Gemeindesaal, Schulen, Kindergarten, ein paar Windräder am Rosalienabhang usw.

Lektor ( Gast )
Beiträge:

16.02.2012 09:14
#2 RE: Ennergiesparren antworten

Die Tags "b" für "fett" funktionieren anscheinend nicht. "2015" hätte fett sein sollen.

Administrator Offline




Beiträge: 19

16.02.2012 09:44
#3 RE: Ennergiesparren antworten

Ist behoben.
MfG

Lektor ( Gast )
Beiträge:

17.02.2012 16:25
#4 RE: Ennergiesparren antworten

Lieber Administrator,

anscheinend werden in der Politik so viele Schmähs gemacht, dass Unsinnigkeiten gar nicht mehr auffallen.

In Österreich werden jährlich 70 Terrawattstunden Strom erzeugt, aber fast 100 TWH verbraucht - der Rest ist Import. Von der [b]Erzeugung[/b] sind aktuell knapp 60 % aus erneuerbarer Energie, das meiste davon aus Wasserkraft. Dieser Anteil war vor 10 Jahren noch bei 70%, wird also laufend niedriger, das heißt, es wird immer mehr aus fossiler Energie erzeugt, weil der Verbrauch ständig stark steigt.
Daß wir [b]2015[/b]daher nicht 100 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen werden, weiß jedes kleine Kind, wenn es nachdenkt (was Erwachsene offensichtlich nicht tun, wenn ein Politiker was sagt).
Die Zahl "100" stammt vom Minister Berlakowitsch, der sich das in seinen Wunschträumen bis [b]2050[/b] vorgestellt hat. Da wird auch die Photovoltaik wenig helfen können, die zur Zeit 0,03% des Stromverbrauchs liefert und schweineteuer ist. (0,03% das ist eine von 3.000 verbrauchten Kilowattstunden)

Der erneuerbare Anteil am Gesamtenergieverbrauch liegt in Österreich bei rund 30 %. Warum Herr Pernkopf glaubt, dass dieser Anteil in 8 Jahren auf 50 % steigen könnte, weiß ich nicht. Da dürfte es nur mehr Autos geben, die einen Liter Sprit auf 100 km brauchen und das Heizen von Wohnungen und Häusern praktisch verboten werden. Oder wir holzen in wenigen Jahren alle Wälder ab und machen Strom und Wärme daraus (wie es ja in vernünftigem Maß in Schwarzau schon geschieht)

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